Stimmen zum Spiel Schweiz - Russland
"Russland hat uns gefordert"
22. Mai 2003, 02:21
gm/Die Schweiz hat es geschafft. Dank dem 8:1-Sieg über Russland steht man im WM-Halbfinale. Für eine Spielerin wurde dieses Spiel etwas ganz besonderes. Simone Ryser, die Gümligerin schiesst ein Tor in einem WM-Spiel in ihrer Heimhalle in Gümligen. Der Traum hat sich erfüllt , die Erleichterung beim Center der Burgdorf Wizards war umso grösser. Giovanni Marti hat sich nach dem Spiel mit Simone Ryser , Simone Berner, Martina Mätzener und Mirca Anderegg unterhalten.
Simone Ryser Hand auf's Herz: Was hast Du bei Deinem Tor in Deiner Halle empfunden.
- Ui...es war ein unbeschreibliches Gefühl. Die Last die mir vom Herzen fiel war tonnenschwer. Ich wollte das Tor schiessen, ich habe es gesucht und endlich ist es gekommen.
Du konntest dabei Deine Tränen nicht mehr zurückhalten...
- Wie gesagt es war ein unbeschreibliches Gefühl. Da gehen unglaubliche Adrenalischübe durch den Körper...wunderbar...
Das Spiel habt ihr klar gewonnen, aber es war ein hartes Stück Arbeit Martina Mätzener?
- Ja absolut. Wir mussten kämpfen und taten es auch. Am Ende haben wir sicherlich verdient gewonnen. Wir wussten, dass die Russinen heute sicherlich anders spielen würden als gestern beim 0:15 gegen Finnland. Sie haben uns wirklich gefordert.
Mirca Anderegg Du wurdest im ersten Drittel ziemlich hart gecheckt. Hoffentlich hast Du Dich nicht verletzt?
-Ich bin ziemlich unglücklich gegen eine Werbebande gefallen und habe mich leicht an der Schulter verletzt.
Ist Dein Einsatz im Halbfinal in Gefahr?
- Nein! Ich werde sicher dabei sein, ganz sicher. Und sonst beisse ich auf die Zähne.
Simone Berner jetzt kommt Norwegen...
- Ja und jetzt geht das Turnier für uns erst recht los. Jetzt geht' s ums Ganze...Wir wollen eine Medaille und werden auch alles dafür geben
- Ja und jetzt geht das Turnier für uns erst recht los. Jetzt geht' s ums Ganze...Wir wollen eine Medaille und werden auch alles dafür geben
- Es ist das stärkste Norwegen allerzeiten. Das kann man sicher sagen. Wir müssen uns voll auf ihre individuellen Stärken konzentrieren. Wir gehen nicht chancelos ins Spiel. Wenn man mal soweit kommt, dann will man gewinnen.