Interview mit Bundesrat Samuel Schmid  

"Unihockey begeistert die Fans und ab heute auch den Sportminister"

21. Mai 2003, 03:51  / null

Auf der Tribüne der Mooshalle in Gümligen sass während der Partie Schweiz - Tschechien ein ganz besonderer Schweizer Fan. Sportminister Samuel Schmid. Der SVP-Bundesrat besuchte zum ersten Mal überhaupt ein Unihockey-Spiel. Giovanni Marti sprach mit dem Schweizer Sportminister über seine Eindrücke.

Herr Bundesrat Schmid, Sie besuchten heute zum ersten Mal ein Unihockeyspiel, ein WM-Spiel der Schweiz. Wie hat es Ihnen gefallen?

Ich bin beindruckt von der tollen Atmosphäre in der Halle, diese Begeisterung. Die Zuschauer haben unser Team lautstark unterstützt und die Mannschaft hat tolles Unihockey gespielt. Man hat klar gemerkt mit wieviel Siegeswillen die Schweiz in dieses Spiel gegangen ist. Sie haben aus meiner Sicht sehr gut gespielt.

Als Bundesrat und Sportminister wissen über den Schweizer Sport bestens Bescheid. Was aber haben Sie vor Ihrem Besuch heute über Unihockey gewusst?

Unihockey ist schon lange nicht mehr eine Trend-Sportart, sondern eher ein Sportart mit Trend. Man kann ihn ohne grossen Aufwand betreiben. Jedermann kann mit Unihockey beginnen, diesen Sport ausüben und diese Freunde weitergeben. Die Entwicklung dieses Sportes ist gewaltig. Unihockey ist eine interessante Sportart, die mich heute wie gesagt wirklich begeistert hat. Ich danke dem Schweizer Unihockeyverband für die Einladung.

Sie haben gesagt Unihockey sei eine interessante Sportart, alle können sie betreiben. Was ist also nach ihrem heutigen Besuch in Zukunft zu erwarten? Man weiss, dass der Zürcher Stadtrat beispielsweise zusammen rudert, spielt jetzt der Bundesrat am Ende vielleicht vor einer Sitzung Unihockey?

(...lacht) ...ich denke in unserem Alter lassen wir es lieber sein....

Sie haben zu Beginn gesagt, sie seien beigeistert von der Atmosphäre, von der Unterstützung des Publikums und vom Spiel. Was behalten Sie nach Ihrem heutigen Besuch besonders in Erinnerung?

Wenn ein Bundesrat soviele begeisterte Menschen um sich herum sieht, dann ist er nicht nur ein zufriedener Politiker sondern in erster Linie selber ein zufriedener Mann. Als Sportminister freut es mich natürlich umso mehr zu sehen wieviel Freunde Unihockey bereiten kann. Und lassen Sie mich dies auch noch sagen. Nach dieser unterhaltsamen Partie wünsche ich der Schweizer Mannschaft erst recht alles Gute für den weiteren Verlauf der WM.