Die WM ist eröffnet
Lasst uns die WM geniessen
Nun also läuft die 4. Damen-Weltmeisterschaft. Zum ersten Mal überhaupt wird ein solches Turnier in der Schweiz gespielt. Wunderbar! Der Eröffnungstag brachte für so manchen Helfer, Teamverantwortlichen aber auch Fan so manch heimtückisches mit sich. Kein Zweifel: eine WM zu organisieren ist kein Zuckerschlecken und dessen sind sich Swiss Unihockey und die lokalen Organisatoren schon lange bewusst. Stundenweise Vorbereitungssitzungen, der ganze Aufbau, die letzten Schrauben...alles das ist nur ein Bruchteil dessen, was eine WM alles so mit sich bringt. Klar: ein Turnier von solcher Grösse zu veranstalten und es jedem Recht machen...das ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Die Kritiker lauern, die Besserwisser sowieso. Im Mittelpunkt muss aber primär die Sportart - Unihockey stehen! Das wollen wir doch alle? Das Turnier ist lanciert, die ersten Tore gefallen, der erste Matchbericht im SF DRS ausgestrahlt...(danke den SF Reportern Markus Helbling und Stefan Hofmänner)., die Zeitungen , auch die grossen (Tagi, NZZ und BZ und Bund) voll mit Artikeln und Interviews... Der Erföffnungstag war für alle Beteiligten etwas besonders. Für die Schweizer Spielerin bot sich bei ihrem Einmarsch in die wirklich randvolle Moorshalle in Gümligen ein herrliches Bild. So manche Schweizer Spielerin gestand dabei, weiche Knie bekommen zu haben. Das Schweizer Unihockey-Publikum bewies teilweise ein genauso frenetisches Publikum zu sein, wie man es beispielsweise nur in den englischen, türkischen und italienischen Fussballstadien zu hören bekommt. Und für die kommenden Schweizer Partien ist sicher noch mehr, ja es muss noch mehr Unterstützung seitens Publikum kommen. Das Schweizer Team braucht gerade an der Heim-WM eure frenetische Unterstützung. Ihr müsst der 7. Feldspieler oder besser gesagt ihr müsst die 7. Feldspielerin sein. Klar, genauer gesagt. Vielleicht hätte man in einer grösseren Halle noch mehr Schweizer Fans gebracht....einverstanden! Aber die Spielerinnen sind der Meinung, dass es zur berühmten "Gänsehaut-Athmosphäre" gereicht. hat.....Die Frage, die sich die Schweizer Spielerinnen heute schon stellen: Wie wird es wohl in der Wankdorfhalle sein? Die WM ist also lanciert, der Unihockey-Sport für eine Woche im Mittelpunkt des Geschehens...das ist was wir alle wollen...lasst es uns alle demnach gemeinsam geniessen!!
Giovanni Marti
Medienchef WM 2003
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