Schweiz - Russland 8:1
21. Mai 2003, 21:52
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Schweiz - Russland 8:1 (2:0, 2:1, 4:0) Moos, Gümligen. - 915 Zuschauer. SR: Rasbrink/Nystrand (SWE). Tore: 7. Berner (Breitenstein/Ausschluss Puchowa) 1:0. 19. Berner (Wegmann) 2:0. 21. (20:53) Olga Serebriakowa (Skwortsowa) 2:1. 22. (21:13) Anderegg 3:1. 39. Mätzener (Anderegg) 4:1. 46. Mätzener (Anderegg) 5:1. 50. Ryser (Breitenstein/Ausschluss Skwortsowa) 6:1. 53. Stadelmann (Mazzarelli) 7:1. 59. Rittmeyer (Stadelmann) 8:1. Strafen: Schweiz 1x2 Minuten, Russland 4x2 Minuten. Bemerkungen: 11. Lattenschuss Wegmann. 13. Tor von Schmidlin aberkannt (Torraumoffside). 60. Ertürk verschiesst Penalty. Schweiz: Forster; Berner, Dubacher; Breitenstein, Trachsel; Siegenthaler, Arpagaus; Schmidlin, Wegmann, Anderegg; Kundert, Mazzarelli, Morf; Mätzener, Ryser, Rittmeyer; Stadelmann, Ertürk. Russland: Tichomirowa; Puchowa, Sadretinowa; Charchewa, Griazewa; Ryjowa, Skwortsowa, Olga Serebriakowa; Iwanowa, Alexandrowa, Ljubow Serebriakowa; Schipanowa.
Auch an der 4. Frauen-WM hat sich die Schweizer Nationalequipe für den Halbfinal qualifiziert. Das Team von Trainer Thomas Rieben bezwang im letzten Gruppenspiel Russland hoch mit 8:1. Den Grundstein zum Erfolg legte die stark agierende Simone Berner von Schweizer Meister UHC Dietlikon, welche die beiden ersten Treffer der Partie markierte. Nach der Zweitore-Führung wurden die Russinnen etwas stärker und erzielten prompt den Anschlusstreffer. Die Einheimischen zeigten sich aber darüber unbeeindruckt und erzielten nur 20 Sekunden später das 3:1. In der Folge diktierten die Schweizerinnen das Geschehen und erzielten bis zum Ertönen der Schlusssirene noch fünf weitere Treffer. Unter die Torschützinnen vermochte sich auch Marion Rittmayer einzureihen: Die WM-Debütantin erzielte den letzten Treffer der Begegnung. Im Halbfinal, der am Freitag um 17 Uhr in der Berner Wankdorfhalle über die Bühne geht, treffen die Schweizerinnen nun auf die norwegische Landesauswahl. Auch Simone Ryser gehörte zu den Skorerinnen. Als sie den Treffer zum 6:1 erzielte, sei ihr ein grosser Stein vom Herzen gefallen, habe sie doch bereits zu zweifeln begonnen. Nach der Partie war Coach Rieben mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden: „Wir haben sehr gut gespielt.“ Hätte sich seine Mannschaft nicht für den Halbfinal qualifiziert, wäre dies fürs Schweizer Frauen-Unihockey nicht gut gewesen. „Nun beginnt ein neues Turnier. Von den vier Halbfinalisten kann jeder Weltmeister werden“, meinte Rieben.
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