Schweiz - Finnland 1:3
18. Mai 2003, 17:53
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Mooshalle, Gümligen. – 1050 Zuschauer (ausverkauft). SR Rasbrink/Nystrand. Tore: 13. Saukko (Pöntinen) 0:1. 22. Suomalainen (Ristimäki) 0:2. 23. Dubacher (Mätzener) 1:2. 60. (59:05) Mäntynen (ins leere Tor) 1:3. Strafen: Schweiz 1x2 Minuten, Finnland 2x2 Minuten. Bemerkungen: 2. Lattenschuss Jouhten, 14. Pfostenschuss Kupila, 20. Pfostenschuss Kundert. 58. Time-out Schweiz. Schweiz ab 59:00 phasenweise ohne Torhüterin. Schweiz: Forster; Breitenstein, Trachsel; Berner, Dubacher; Stadelmann, Mazzarelli, Kundert; Anderegg, Wegmann, Mätzener; Morf, Schmidlin, Siegenthaler; Gabathuler, Ryser. Finnland: Pöntinen; Lehtinen, Simonen; Ristimäki, Oikarinen; Schilcher, Jouhten; Saarinen, Mäntynen, Kettunen; Joutsen, Suomalainen, Saukko; Isoniemi, Simolin, Kupila; Valjakka, Palomäki, Siberg.
Die Schweiz hat ihr erstes Spiel an der Heim-WM verloren. Die Equipe von Nationaltrainer Thomas Rieben musste sich dem Weltmeister aus Finnland mit 1:3 geschlagen geben. Die Einheimischen wussten aber über weite Strecken der Partie den Nordländerinnen Paroli zu bieten. Der erste Treffer der Finninnen fiel in der 13. Minute durch die junge Suvi Saukko, die nach der Partie zur besten Gäste-Spielerin gewählt wurde. Die erst 18-Jährige verwertete ein Zuspiel der Torhüterin Miia Pöntinen mittels einer sehenswerten Direktabnahme. Unmittelbar nach dem Führungstreffer trafen die Finninnen nur den Pfosten. Kurz nach der ersten Drittelspause bauten die Favoritinnen die Führung aus. Die Schweizerinnen wussten aber umgehend zu reagieren und erzielten beinahe im Gegenzug den Anschlusstreffer: Martha Dubacher bezwang die gegnerische Torhüterin mit einem sehenswerten Weitschuss. Im letzten Drittel erarbeiteten sich die Schweizerinnen viele gute Einschussmöglichkeiten, doch zu einem Tor reichte es nicht. Den letzten Treffer erzielten die Titelverteidigerinnen ins leere Schweizer Tor. Trainer Rieben zeigte sich mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden. Könne sein Team gegen Russland und Tschechien eine ähnlich gute Leistung wie gegen die Finninnen zeigen, blicke er dem weiteren Verlauf des Turniers zuversichtlich entgegen. Sie hätten die Schweiz derart stark erwartet, meinte Anne Suomalainen, die in der letzten Saison mit dem UHC Dietlikon Schweizer Meister geworden war und gegen die Schweiz das 2:0 erzielte.
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