Vorschau Team Östereich

Absteiger und Wiederaufsteiger?

Als Absteiger aus der A-Gruppe sollte das österreichische Team zum Favoritenkreis zählen. Doch hat Damen-Unihockey im Gegensatz zu den anderen Teilnehmerländern hat in Österreich in den letzten 2 Jahren kaum Fortschritte gemacht. Zwar gab es in dieser Saiosn, vor allem in Wien und Zell amSee eine positive Entwicklung mit einigen jungen Talenten, die jedoch zum Großteil erst in einigen Jahren WM-Niveau erreichen werden. Vertrauen kann man auf den schwedischen Coach Gunnar Palm, der sicher wie in den vergangenen Weltmeisterschaften das Beste aus dem Team herausholen wird.

Die Schlüsselspielerinnen

Neben der in der schwedischen 1. Division spielenden Elisabeth Privschek, die schon 1999 am Erfolg des Teams beteiligt war, gibt es für diese WM mit Christina Marquart und Carmen Wastl zwei weitere starke Legionärinnen aus der NLA in der Schweiz. Besonders erwähnenswert ist die mittlerweile 43-jährige Kapitänin des Teams, Jutta Habermann, die wahrscheinlich die älteste WM-Teilnehmerin aller Zeiten ist. Doch sie zählt immer noch zu den Stützen der Österreicherinnen und ihre Kondition hätte so mach 20-Jährige gerne.

Unihockey in Österreich

Mit insgesamt ca. 300 lizensierten SpielerInnen (davon nur 45 Damen) in 21 Vereinen ist Floorball in Österreich immer noch eine kaum wahrnehmbare Größe. Besonders bei den Damen tat sich in den letzten Jahren nicht viel. Durch eine Initiative beim letztjährigen Herrenmeister TV Zell/See kam Bewegung in die Damen- Unihockeyszene.

Prognose für die WM

Absteiger Österreich spielt an der B-WM in der Gruppe mit Polen, Japan, den USA und Malaysia. Die Halbfinal-Qualifikation sollte eigentlich geschafft werden. Danach könnten die Österreicherinnen gar um den Wiederaufstieg spielen.

Österreichischer Floorball Verband (ÖFBV)
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