Vorschau Team Ungarn
Ungarn s' Fortschritte werden geprüft!
Das ungarische Team nimmt nach Riga 2001 zum zweiten Mal an einer Damen-WM teil. Viel mehr sollen dabei die angestrebten Fortschritte unter die Lupe genommen werden, welches diese Nation gemacht haben soll. Allerdings bliebt Ungarn eines jener Unihockey-Ländern, von denen man herzlich wenig zu erfahren bekommt. Und deshalb sich die Gegner gewarnt... wehe wer die Ungarinnen unterschätzt.
Die Schlüsselspielerinnen
Vor zwei Jahren reiste Ungarn mit einer sehr jungen Mannschaft nach Riga. Die älteste war damals Laura Csendes mit 27 Jahren, der grosse Teil des Teams war noch keine 20 oder zumindest knapp darüber. Nun wird es sich zeigen müssen, ob seit 2001 Spielerinnen wie Nikoletta Timar von Szent-Györgyi oder Annamaria Pinter von Ares Hungaria aber auch die erst 18 jährige Torhüterin Szilvia Sari (Jahrgang 1985) von den Szolnok Cannibals tatsächlich besser mithalten können.
Unihockey in Ungarn
Das Ungarische Unihockey kommt nur langsam voran. Es fehlt sicherlich an den finanziellen Mitteln, aber auch an der nötigen Infrastruktur. Umso erfreulicher also ist auch die Tatsache, dass in Ungarn mittlerweile gegen 150 Spielerinnen und Spieler lizenziert sind. Vereine gibt es dafür erst rund 10. Viel zu wenig, um eine gewisse Basis stellen zu können. Will Ungarn weiterhin Fortschritte erzielen, muss punkto Unihockey ein grosser Ruck durchs Land.
Prognose für die WM 2003
Ungarn spielt in der Gruppe D gegen Italien, Dänemark, Singapur und Australien. Eine schwere Gruppe für die Osteuropäerinnen. Werden wohl nicht viel ausrichten können und viel Lehrgeld zahlen.